Get Die Germanen: Geschichte und Mythos - Ein SPIEGEL-Buch PDF

By Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel

ISBN-10: 3641113237

ISBN-13: 9783641113230

Barbaren oder blonde Helden – wer waren die Ureinwohner Deutschlands?

Als Haudegen aus der Tiefe Nordeuropas beeindruckten und erschreckten sie die antike Welt. Ihr Widerstand gegen Rom, ihre zentrale Rolle in der Völkerwanderung und ihr Machtbewusstsein haben die Germanen zu Vorfahren vieler heutiger Nationen Europas werden lassen. Aber wer waren diese hellhäutigen, ihrer Stammesehre verpflichteten Naturmenschen wirklich? Und wo kamen sie her?

SPIEGEL-Autoren und Historiker gehen den – wissenschaftlich recht umstrittenen – Ursprüngen der Germanen nach, schildern die ersten Zusammenstöße mit den südlichen Nachbarn und das schwierige Zusammenleben mit dem Römischen Reich. Das Buch verfolgt die Spur der verschiedenen Stämme bis nach der Völkerwanderungszeit, als sie teils besiegt wurden, teils in eigenen Reichen zu regionaler Herrschaft gelangten, und zeigt, wie sie in den folgenden Jahrhunderten verklärt wurden.

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Dieses Bauschema war bei den Germanen der beliebteste Häusertyp. Von Skandinavien bis ins Mittelgebirge findet sich in den kleinen Dörfern meist das dreischiffige Wohnstallhaus als Grundmodell. Damit im Winter die schneidenden Sturmböen keine Angriffsfläche finden und die Innenräume auskühlen, richten die Germanen ihre Häuser mit der Schmalseite in den Wind; je nach Standort sind die Häuser also meist in west-östlicher oder nordwest-südöstlicher Richtung orientiert. Anders als die Römer nutzen die Germanen keine Steine zum Bau ihrer Häuser.

Und auch die Länge des Wohnteils bleibt erstaunlich konstant über alle Epochen und Regionen. Die Familie, ob arm oder reich, begnügt sich mit einer Raumtiefe, die das zentrale Herdfeuer noch gut warm hält. Für den Rest des Hauses aber gilt: Zeige mir deinen Stall, und ich weiß, wie reich du bist. Je länger der hintere, tierische Trakt des Hauses, desto mehr Vieh stand darin – desto wohlhabender war der Hausbesitzer. Auf der Geestinsel Flögeln, ganz in der Nähe der Marschsiedlung Feddersen Wierde, lässt sich auch beobachten, wie die Häuser im Lauf der Jahrhunderte länger wurden.

Sie untermischen den Kleiboden der Marsch mit Stallmist und schichten Hügel auf, auf deren Kuppen ihre Häuser nun über den Fluten stehen, wenn die Frühjahrs- und Herbststürme das Wasser der Nordsee die Wesermündung hinauf ins Inland drücken. Trotz solcher Bedrohung scheint das Leben in der Marsch attraktiv zu sein; bald schon sind es elf Höfe. An der Wende zum 2. Jahrhundert wird aus den Einzelhöfen ein Dorf. Die Bewohner füllen die Entwässerungsgräben zwischen den Wurten auf und erhöhen das Areal zu einem einzigen großen Siedlungshügel.

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Die Germanen: Geschichte und Mythos - Ein SPIEGEL-Buch (German Edition) by Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel


by Kenneth
4.2

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